Mannheim Marathon 2014

Samstag, 31. Mai 2014 um 00:00
34000 Meter, gewonnen in 01:00:16
Nach dem Wechsel des Hauptsponsors war die diesjährige Austragung und Streckenführung in Mannheim gleichzeitig Premiere, Übergangslösung und letztmalige Version in einem Guß. Bei den großen Problemen im Vorfeld musste man froh sein, dass es überhaupt ein Inline-Rennen im Rahmen des Laufmarathons geben konnte. Entsprechend sollte jeder Teilnehmer bei den Skatern über die 34 km dankbar sein und die Erwartungen nicht zu hoch hängen.
Fazit zum Ablauf der Veranstaltung: Der Asphalt in Mannheim ist nicht besser geworden, die Löcher in der Teerdecke nicht kleiner. Die Streckenführung wurde ebenfalls nicht optimaler, aber auch nicht wesentlich schlechter. Ein paar kleine Schmanckerl waren hingegen schon eingebaut. Zum Beispiel die Rechtskurve nach Gefällstrecke auf einem schmalen, nicht staubfreien Landwirtschaftsweg. Grundsätzlich nicht problematisch zu fahren, allerdings schon in einem größeren Pulk. Die Durchfahrt durch die verdunkelte mit Discolicht ausgestattete SAP-Arena waren dann wohl die besten 100 Meter vom Bodenbelag her gesehen. Verbessert hat sich die Situation am Ziel mit deutlich längerer Auslaufstrecke. Aber im nächsten Jahr wird ohne hin alles anders sein, von einer evtl. Verlegung des Start-/Zielbereiches war schon die Rede.

Cornelius konnte sich lediglich bis Kilometer 9 in der Spitzengruppe halten, platzte dann übersäuert weg. Nach ein paar Kilometern Fahrt zusammen mit Thomas Gaißer von den Rhein-Neckar-Skatern wurde er von einer großen Gruppe aufgefahren.
Sebastian war mit seiner aktuellen Form auch nicht wirklich zufrieden und landete am Ende auf Platz 8. Ein wenig mehr hatte er sich wohl erhofft.
Organisatorische Mängel (fehlende Absperrung und nicht vorhandene Streckenposten) führten dann dazu, dass die Verfolgergruppe um Cornelius ein paar Ausfahrten zu früh von der Rheinbrücke abgebogen war und sich einige Skater bereits im fließenden Autoverkehr befanden, bevor der Fehler bemerkt bzw. korrigiert wurde.
Inzwischen hatte bereits die dritte Skatergruppe aufgeschlossen und hatte teilweise sogar die Skater der ursprünglich zweiten Gruppe überholt. Entsprechend frustriert und zum Teil demotiviert ging es dann weiter und nahm schon den Charakter einer besseren Trainingsausfahrt an.
Auch Sonja ging es nicht besser, denn ihre Gruppe produzierte ebenfalls ein paar Meter mehr durch unnötige Umwege. Zumindest blieb ihr in diesem Jahr ein Sturz erspart.
Hier waren die Streckenposten doch arg überfordert, selbst die Läufer später beim Laufmarathon schafften es, sich zu „verlaufen“.
Der Veranstalter hat bereits reagiert, sich bei allen Betroffenen entschuldigt und für nächste Jahr die Beseitigung der Mängel versprochen..

Es siegte der Schweizer Yannik Friedli in 1:00,16 h vor Fabian Hupe (X-Tech, SFC Rheinstetten) und Günter Melzer (Großbettlingen).
Sebastian benötigte als Achter 1:00,19 h , Cornelius kam auf Rang 22 (1:07,45 h). Bei den Frauen siegte Claudia Maria Henneken (SCC Köln), Sonja landete auf Platz 17. mit einer Zeit von 1:22,07 h.

Link: http://www.marathonmannheim.de/

Ergebnisse

PlatzZeitVRLPunkteGeschw.
S. H.801:00:002034
S. S.1701:22:001024.88
C. D.2201:07:001030.45


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